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Praktiken des Sammelns und Bauens

Sammlung
Brestenberg

Ein historischer Forschungsbericht untersucht erstmals, wie Bruno Stefanini sein Immobiliengeschäft und seine Sammlung aufgebaut hat, wie beides miteinander verflochten war und welche Chancen und Herausforderungen sein Erbe heute für die SKKG und Terresta mit sich bringt. Der vollständige Bericht steht für alle Interessierten zum Download bereit.

Endlikerstrasse, Winterthur

Endlikerstrasse, Winterthur. Am Quartierplanverfahren dieses Bauprojekts lässt sich exemplarisch nachvollziehen, wie Stefanini als Bauherr vorging. © Terresta

Über die Bedeutung und die Zusammenhänge der beiden Leidenschaften Bruno Stefaninis – das Bauen und das Sammeln – wurde schon viel spekuliert, bislang jedoch wenig wissenschaftlich geforscht. Deshalb haben die SKKG und Terresta mit Unterstützung der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte (SGG) eine historische Auftragsarbeit ausgeschrieben, auf die sich Jennifer Burri und Amos Kuster (Burri Kuster Geschichte, Basel) erfolgreich beworben haben. Dafür wurden die internen, aufgearbeiteten Firmen- und Stiftungsarchive für die zwei Forscher:innen geöffnet. Nach zweijähriger Arbeit ist ihr «Praktiken des Sammelns und Bauens» nun veröffentlicht.

Burri und Kuster verfolgen in ihrer Untersuchung eine praxis- und beziehungsorientierte Perspektive: Sie analysieren die Wechselwirkungen zwischen Bruno Stefaninis Immobilien, den Objekten in der Sammlung und den beteiligten Personen. Dieser Ansatz rückt vielfältige Akteur:innen sowie strukturelle Zusammenhänge in den Blick, wodurch exemplarische Einblicke in die Schweizer Lokal‑, Siedlungs‑, Architektur‑ und Sammlungsgeschichte entstehen.

Anmerkung zu geschwärzten Stellen: Die geschwärzten Passagen betreffen Objekte oder Sachverhalte, die Gegenstand laufender Untersuchungen der Provenienzforschung sind und aus Datenschutzgründen zum jetzigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht werden können.

Praktiken des Sammelns und Bauens (PDF)